How my brain works

Wolf Open Day, BT18, Münsin­gen. 11. Novem­ber 2017.

How my brain works — visu­al music instal­la­tion

10 Jahre Schwäbis­che Alb, ein Tage­buch

Visu­al Music Instal­la­tion von Wolf Nkole Hel­zle mit den Musik­ern Mar­tin Meixn­er (Tas­tenin­stru­mente), Uwe Küh­n­er und Alex Resch (Per­cus­sion und Poe­sie), Alexan­dra Ott und Tim­ber Han­fre­ich (Gongs), Fried Dähn (E-Cel­lo), Bild­hauerin und Klangkün­st­lerin Mir­ja Well­mann (gesproch­ene Pas­sagen aus ihren Hör­pro­tokollen), Tim­ber Han­fre­ich und Ines Abt (Ober­tonge­sang), die Gruppe Nar­co mit Tobias Frey (Gitarre), Sebas­t­ian Wern­er Schaal (Sax­ophon) und Mar­tin von Dechend (Drums), Alex Neher (Syn­the­siz­er), Dominik Blöchl (Fend­er Rhodes) mit Rob Stirn­er (Drums), Hans Lan­den­berg­er (Trompete) mit Mar­tin Meixn­er (Fend­er Rhodes) und Alex Resch (Per­cus­sion), Gün­ther Reger (Sax­ophon, Syn­the­siz­er), Alex Resch (Per­cus­sion), Flo­ri­an Dobler (Sam­ples), Michael Schwarz (Geige) mit Alex Resch (Per­cus­sion), Ger­not Stehle (Gitarre).

Tausende Bilder, von Medi­enkün­stler Wolf Hel­zle in den let­zten zehn Jahren auf der schwäbis­chen Alb aufgenom­men, wer­den mit drei Video­pro­jek­toren an die Wände eines großen Raums im Ate­lier­haus BT18 pro­jiziert. Sie sind drei­di­men­sion­al geschichtet und bewe­gen sich nach ein­er unsicht­baren Regie durch den Raum. Ein­mal verdicht­en sie sich, dann wieder explodieren sie, ziehen sich zusam­men oder hal­ten inne bei einem Bild und fliegen wieder weit­er in ein­er stetig zufäl­li­gen Umlauf­bahn und die Besuch­er kön­nen mit­ten­hineinge­hen in dieses visuelle Aben­teuer (Video).

Die Instal­la­tion ist an den Ausstel­lungsta­gen jew­eils sieben Stun­den zu sehen – und zu hören. Denn Michael Fetsch­er, Eign­er des Ton­stu­dios White Fir in Trochtelfin­gen nahm dieses Mate­r­i­al zum Aus­gangspunkt ein­er genialen Idee. Er lud gemein­sam mit Wolf Hel­zle namhafte Musik­er ins Stu­dio ein, um im steten Wech­sel sieben Stun­den Musik einzus­pie­len, die nun zeit­gle­ich in der Münsinger Instal­la­tion zu hören ist. Der Tag im Stu­dio kon­nte far­ben­fro­her, facetten­re­ich­er und inten­siv­er nicht sein. Jed­er Musik­er wurde in Helzle´s Bilderkos­mos einge­führt, welch­er auf mehreren Mon­i­toren in allen Räu­men zu sehen war. Der Auf- und Abbau der einzel­nen Sets im Auf­nah­mer­aum wurde genial mit Mar­tin Meixn­er an den Key­boards beset­zt und Oliv­er Matthes kam nach acht Stun­den aus der Ton­tech­nik und war ganz erstaunt, dass es auch außer­halb noch eine Welt gibt, so inten­siv war er den ganzen Tag unter­wegs. Auch der kuli­nar­ische Rah­men war per­fekt, Gast­ge­berin Clau­dia Scherzinger zauberte ein wun­der­bares Büf­fet, sodass der Aufen­thalt in ihrem soundtech­nisch opti­mierten Haus, Michael Fetsch­ers Ton­stu­dio und die inter­es­san­ten und vielfälti­gen Begeg­nun­gen zu einem unvergesslichen Gesamter­leb­nis ver­schmolzen.

White Fir Stu­dio, Trochtelfingen/Steinhilben: www.flavoredtune.com/white-fir-studio/

Die Soft­ware wurde in vier­jähriger Arbeit von Wolf Nkole Hel­zle gemein­sam mit Stu­den­ten der TU München und Nürn­berg und Werk­stu­den­ten bei der Inter­Face AG, Unter­haching, entwick­elt.

www.helzle.com

mail@helzle.com