Personen

Michael Fetsch­er
sound­scapes & record­ings / founder

Michael Fetsch­er (Jahrgang 1966) macht seit seinem 5. Leben­s­jahr Musik und seit seinem 9. Leben­s­jahr Tonauf­nah­men. Es war das Geschenk sein­er Kom­mu­nion­spat­en – ein Fiel­d­recorder mit Mikro­fon – das die Fasz­i­na­tion, Ton­doku­mente zu erstellen in ihm weck­te. Auf musikalis­ch­er Seite fol­gten zehn Jahre klas­sis­ch­er Geige­nun­ter­richt, während­dessen er auch die Man­do­line erlernte und dadurch viele Ein­flüsse eth­nis­ch­er Musik erfuhr. Später kamen Trompete und Klavier hinzu. Zu sein­er Teenagerzeit ver­liebte er sich in die elek­trische Bass­gi­tarre, studierte schließlich auf diesem Instru­ment an der BSM in München und war Mit­glied zahlre­ich­er Rock- und Jazzbands. Michael studierte auch Sozial­wis­senschaften an der Uni­ver­sität in Kon­stanz und schloss seine Dis­ser­ta­tion als Dok­tor (rer. soc.) mit magna cum laude ab. Direkt danach beschloss er auf ein­er län­geren Indi­en­reise sich mit seinen eige­nen Musikpro­duk­tio­nen selb­ständig zu machen. So grün­dete er 2005 das Label Fla­vored­tune und war bere­its im sel­ben Jahr mit drei Pro­duk­tio­nen auf der Pop­komm in Berlin vertreten. Nach der Label­grün­dung ent­stand ein weit­eres Bedürf­nis, Kreativ­ität auf musikalis­ch­er Ebene zu fördern: ein eigenes Ton­stu­dio. Helle Räume, viel Natur, entspan­nte Atmo­sphäre und beste Akustik ebneten den Weg aufs Land. Das White Fir Stu­dio auf der Schwäbis­chen Alb existiert nach 3 jährigem Auf­bau nun­mehr seit 2013 und es wur­den dort schon zahlre­iche Auf­nah­men und Pro­duk­tio­nen mit Kün­stlern aus den ver­schieden­sten Regio­nen der Welt gemacht.
www.flavoredtune.com

Mir­ja Well­mann
sculp­tor & sound artist

Die Bild­hauerin und Klangkün­st­lerin Mir­ja Well­mann arbeit­et mit Klang. Ihr kün­st­lerisches Inter­esse gilt der Wahrnehmung von Geräuschen reg­istri­ert mit dem Sen­so­ri­um des Hörens. Sie wird oft als pro­fes­sionelle Hörerin beze­ich­net, weil sie viele Stun­den lang zuhört, um die Geräuschkulisse eines Raumes oder Ortes zu ent­deck­en. Das aus dem Hör­prozess ent­standene Geräuschno­tat erfährt anschließend eine Trans­for­ma­tion in Skulp­tur, Instal­la­tion und akustis­chem Hörstück.

1965 in Berlin geboren, studierte sie Bild­hauerei an der Staatlichen Akademie der Bilden­den Kün­ste in Stuttgart und arbeit­et und lebt als freis­chaf­fende Kün­st­lerin auf der Schwäbis­chen Alb. Sie erhielt ver­schiedene Stipen­di­en, beispiel­sweise das der Kun­st­s­tiftung Baden-Würt­tem­berg, des Lan­des Baden-Würt­tem­berg und der Ceaac Straßburg, Frankre­ich, sowie vom Kün­stler­haus Stuttgart. Lehrauf­trag für Bild­hauerei an der Eber­hard-Karls-Uni­ver­sität, Tübin­gen, Zeichenin­sti­tut.
Ausstel­lung­spro­jek­te unter anderem in der Klangkun­st­ga­lerie tube München, Inter­na­tionales Klangkun­st­fes­ti­val Köln, Kun­st­club Staats­ga­lerie Stuttgart, Reuch­lin­haus Pforzheim, Mar­burg­er Kun­stvere­in und der Kun­sthalle Göp­pin­gen. Seit 2016 par­tizipa­torische Kun­st­pro­jek­te bei Ora­cle Open­World, San Fran­cis­co, USA.
Mehr Infos unter: www.mirja-wellmann.de

Thorsten „Toto“ Schrei­jäg
field record­ings

1982 geboren und in Hausen am Tann, ein­er kleinen Gemeinde im west­lichen Vor­land der Schwäbis­chen Alb, aufgewach­sen. Fasziniert von den Klän­gen der Welt eroberte er als Kind die Stereoan­lage der Eltern und sam­melte mit Kas­set­ten­deck, einem Mikro­fon, den Laut­sprech­ern und einem Kopfhör­er die ersten elek­troakustis­chen Erfahrun­gen. Musik und Klang wurde für ihn zu ein­er Fasz­i­na­tion und die Möglichkeit, diese akustis­chen Infor­ma­tio­nen aufzuze­ich­nen, ver­stärken zu kön­nen und für ein Pub­likum hör­bar zu machen, wurde zu ein­er Begeis­terung.

Nach dem Abitur in Gestal­tungs- und Medi­en­tech­nik ging er nach Tübin­gen und hat dort 2003 bei der Fir­ma Ficht­ner Ton­tech­nik begonnen mit pro­fes­sionell­stem Tonequip­ment zu arbeit­en und sehr viel Erfahrung zu sam­meln. 2009 kam die Entschei­dung als Free­lancer in der Ton-Branche zu arbeit­en. Seit 2003 kann er auf vie­len Pro­duk­tio­nen in allen Facetten der Beschal­lung, Ton­mis­chung, Aufze­ich­nung und Sound­de­sign zurück­blick­en. Die ton­tech­nis­che Betreu­ung viel­er Konz­erte bis hin zu großen Events und Open Air Ver­anstal­tun­gen im Jazz, Pop und Klas­sik-Bere­ich gehören zu seinem Tätigkeits­feld. Darüber hin­aus betreute er TV- und Radio-Live-Über­tra­gun­gen in Zusam­me­nar­beit mit SWR, BR, ZDF, Deutsch­land­funk, RTF.

Doch die Klänge der Natur hört er in seinem beru­flichen Umfeld sel­ten. Deshalb ist er jet­zt mit mobilem Record­ing Equip­ment aus­ges­tat­tet und auf der Jagd nach dem Sound der Natur.

Wolf Nkole Hel­zle
social media artist

Wolf Nkole Hel­zle (geb. 1950) studierte Malerei an der Freien Kun­stschule Stuttgart und an der Hochschule für bildende Kün­ste Kas­sel bei Prof. Har­ry Kramer. Danach arbeit­ete er zwanzig Jahre in der Hard- und Soft­warein­dus­trie. Seit 1996 freis­chaf­fend­er Medi­enkün­stler. 2000: Dozen­tur für Medi­enkun­st Fach­hochschule für Gestal­tung, Schwäbisch Hall. 2006: Ate­lier­stipendi­um Kün­stler­haus Stuttgart, Lehrauf­trag Videokun­st, Hochschule der Medi­en, Stuttgart. 2012: Dig­i­tal Con­tent Fund der MFG. Mit­glied im Deutschen Kün­stler­bund.

Hel­zle arbeit­et mit Fotografie, Video, Instal­la­tio­nen und Per­for­mances. Viele sein­er Arbeit­en sind par­tizipa­tiv­er Natur; Zuschauer, Gäste, Pas­san­ten und Besuch­er wer­den Teil des kün­st­lerischen Prozess­es. Eines der zen­tralen The­men sein­er kün­st­lerischen Arbeit ist die Frage nach der Beziehung zwis­chen Indi­vidu­um und Kollek­tiv. Dieser Frage geht er sowohl im nationalen als auch im inter­na­tionalen Kon­text nach, wie bei der Oga­ki-Bien­nale in Japan und der Bien­nale media_city Seoul, Süd­ko­rea. Er war ein­ge­laden vom Nation­al Visu­al Arts Coun­cil, Lusa­ka, Sam­bia, und vie­len deutschen und europäis­chen Ausstel­lung­spro­jek­ten und Fes­ti­vals.

Hel­zle erweit­ert die Albton-Aktiv­itäten um visuelle Kom­po­nen­ten. So erkun­det er zum einen während der Field-Record­ings die Auf­nah­me­plätze fotografisch und verortet damit die Tonauf­nah­men zusät­zlich bild­haft. Zum anderen sind seine eige­nen Visu­al-Music-Pro­duk­tio­nen mit tausenden Bildern von der Schwäbis­chen Alb ein wun­der­bares Feld, diese mit Sounds sowohl von Musik­ern aus der Gegend als auch mit Field-Record­ings zu erweit­ern (siehe „How my brain works).

www.helzle.com
mail@helzle.com

Alex Resch
Musik­er und Instru­menten­bauer

 

www.klangart.de
alexresch@klangart.de